Ringelröteln: Therapie
Bis heute konnte – anders als bei den Röteln (Rubella) – gegen das Ringelröteln-Virus noch kein Impfstoff gefunden werden. Auch eine ursächliche, kurative Therapie gibt es bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Da die Erkrankung jedoch in den meisten Fällen harmlos verläuft, ist eine Behandlung größtenteils nicht erforderlich.
Bei Kindern und auch bei den meisten Erwachsenen treten bei Ringelröteln normalerweise kaum Komplikationen auf und die Erkrankung verschwindet nach ca. zwei Wochen von ganz allein. Kindern, die während der akuten Phase unter starkem Juckreiz leiden, helfen z. B. kühlende Umschläge auf den betroffenen Hautpartien oder juckreizstillende Medikamente in Salbenform, die auf die Haut aufgetragen werden können. Bei Fieber können zudem fiebersenkende Medikamente angewandt werden.
Ringelröteln während der Schwangerschaft
Tritt eine Infektion während der Schwangerschaft auf und wurde der Fötus infiziert, werden intrauterine Transfusionen eines Erythrozytenkonzentrats gegeben. Da sich nicht immunisierte Frauen nicht mit einer Impfung gegen das Virus schützen können, sollten sie sich nach Möglichkeit während der Schwangerschaft nicht der Gefahr aussetzen, angesteckt werden zu können (Expositionsprophylaxe). Ratsam kann es außerdem sein, vor einer geplanten Schwangerschaft, einen Test auf die Immunität gegen Röteln und Ringelröteln durchführen zu lassen, um zu wissen, ob ein Ansteckungsrisiko besteht.
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