Ratgeber Ringelröteln

Informationen zum Thema Erythema infectiosum

Information von Curado

  • Ringelröteln während der SchwangerschaftEine Infektion mit Ringelröteln, insbesondere im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel, kann u. U. schwere Schädigungen des ungeborenen Kindes zur Folge haben. In rund 80 % der Fälle treten die Komplikationen beim Fötus ca. zwei bis vier Wochen nach der Infektion der Mutter auf.

    Häufige Folgen der Ringelröteln beim Fötus sind ein Hydrops fetalis (eine generalisierte Flüssigkeitsansammlung im Körper), ein Aszites (Bauchwassersucht) oder ein Abfall der Herzleistung. Im schlimmsten Fall kann es u. U. zu einer Fehl- oder Totgeburt kommen. Dies ist jedoch nur selten der Fall. Besonders hoch ist das Risiko für eine Schädigung des ungeborenen Kindes in der 9. bis 20. Schwangerschaftswoche. Es sind bis heute keine missbildenden Spätschäden bei Föten bekannt, die vom Parvovius B19 ausgelöst werden.